Südtirol

Passeiertal

Eines Helden Heimat Das Passeiertal zieht sich von den schwer behangene Weinreben, Palmen und Kakteen des Meraner Beckens hinauf zur alpinen Vegetation des Timmelsjochs mit den prächtigen Alpenrosenteppichen.

Die gezackten Gipfel der Stubaier, Ötztaler und Sarntaler Alpen scheinen das Passeiertal nach außen hin zu verteidigen. Dem bärtigen Helden Andreas Hofer hat das aber nichts genützt. An seine Kämpfe, seine Siege und Niederlagen erinnert der „Sandwirt“ bei St. Leonhard, in welchem das MuseumPasseier eingerichtet ist.

„Vom Wasser und vom Licht“ lautet das Thema des Naturparks Texelgruppe, an dem das Passeiertal Anteil hat. Nachvollziehbar machen dies der Kontrast zwischen den trockenen, sonnengetränkten Lärchenwäldern an den Hängen im Osten und den schattig feuchten Fichtenwäldern an der gegenüberliegenden Bergflanke. Wasser ist bedeutsames Element dieses Tals. Die Spronser Seen bilden die größte hochalpine Seenplatte. Wasserfälle tosen und donnern von unzähligen Felswänden. Der Passeierer Wasserfall schießt mit enormer Wucht aus 48 Metern Höhe hinunter ins Tal. Wesentlich ruhiger plätschern kleine Rinnsale im Tal dahin. Waale weisen ihnen die Richtung, Wanderer begleiten sie auf ihrem Weg.

Ehemalige Schmugglersteige durchfurchen die Berge der Umgebung. Auf ihnen gelangten Speck und Felle nach Österreich, Zucker und Tabak zurück ins Land. Heute bilden sie ein engmaschiges Netz an Wandertouren.

Doch auch das Innere der Berge kann erkundet werden. „Schneeberg“ ist das höchstgelegene Bergwerk Europas. Düstere Stollen, feuchte Gräben, schmale Schächte lassen sich auf einer Abenteuertour erforschen und entführen in die Vergangenheit.

Geschichte ist auch in Form von „Schildhöfen“ weit über das Passeiertal verteilt. Auf diesen burgähnlich gebauten, zinnengeschmückten Höfen lebten einst die Schildbauern. Sie waren von Steuerabgaben befreit, mussten dafür aber bei Bedarf mit eigenen Pferden und Waffen in den Krieg ziehen. Efeu an Türmen. Sonnenuhren und alte Fresken an urigen, altersgrauen Mauern.

Die Region Passeiertal in Südtirol ist besonders beliebt wegen der vielen Möglichkeiten im Bereich Skitour, Wanderung und Bergtour . Unser Tourenangebot und unsere digitale Wanderkarte für Südtirol liefern dir kostenlos die GPS Daten (GPX Dateiformat) zur jeweiligen Tour im Passeiertal und helfen dir in deiner Tourenplanung. Du kannst jede Tour auch als PDF-Tourenblatt ausdrucken oder die Tour in dem digitalen Rucksack ablegen. Hierfür musst Du dich als User registrieren. Mit der sentres App (Download iTunes Store) kannst Du die digitale Karte Südtirols für die Tourenplanung auch mobil nutzen. Die App funktioniert auch im offline Modus und es fallen somit keine Roaminggebühren an.

Orte und Gemeinden in der Region Passeiertal

Touren

Vom äußeren Passeiertal auf die Hochwart
Bergtour

Vom äußeren Passeiertal auf die Hochwart  

  • Dauer 6:00 h
  • Strecke 12.0km
  • Höhenmeter 1160 hm
  • Max. Höhe 2449 m
Durchs Passeiertal
Radtour

Durchs Passeiertal  

  • Dauer 3:00 h
  • Strecke 39.0km
  • Höhenmeter 400 hm
  • Max. Höhe 688 m
Von Bozen auf den Jaufenpass im Passeiertal
Rennrad

Von Bozen auf den Jaufenpass im Passeiertal  

  • Dauer 5:45 h
  • Strecke 135km
  • Höhenmeter 2070 hm
  • Max. Höhe 2098 m
Der Obisellsee über dem äußeren Passeiertal
Wanderung

Der Obisellsee über dem äußeren Passeiertal  

  • Dauer 4:30 h
  • Strecke 11.6km
  • Höhenmeter 1070 hm
  • Max. Höhe 2168 m
Zum Timmels Schwarzsee im hintersten Passeiertal
Wanderung

Zum Timmels-Schwarzsee im hintersten Passeiertal  

  • Dauer 4:30 h
  • Strecke 10.4km
  • Höhenmeter 780 hm
  • Max. Höhe 2531 m
Mountainbiketour im äußeren Passeiertal
Mountainbike

Mountainbiketour im äußeren Passeiertal  

  • Dauer 3:00 h
  • Strecke 16.0km
  • Höhenmeter 930 hm
  • Max. Höhe 1550 m